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Mond-Highlights

Das war die Mondfinsternis vom 04. Mai 2004
Die Gnade des Wettergottes


» Vorbericht und Erklärung der Mondfinsternis vom 04. Mai 2004

Bedeckt zeigte sich der Himmel während des ganzen Tages, gegen Abend fielen sogar vereinzelte Wolken. Eigentlich hatten wir die Mondfinsternis bereits abgeschrieben, als sich am sudöstlichen Horizont über den bayerischen Bergen der sprichwörtliche Silberstreif abzeichnete. Schon zu Beginn der eigentlichen Verfinsterung, also des Eintritts des Mondes in den Kernschatten der Erde hatten sich die Wolken verzogen.


Unser Astronomie-Experte konnte um 22:45 Uhr das erste Bild gewinnen. Es zeigt den Mond mitten in der totalen Phase der Finsternis. Der südliche Rand des Mondes war dabei dem Rand des Schattens zugewandt und zeigte sich heller als der nördliche, tiefer im Schatten liegende Rand des Mondes. Dies ist ein deutliches Zeichen, dass der Schatten der Erde nicht scharf begrenzt ist, sondern dass die Sonnenstrahlen durch die Erdatmosphäre teilweise in den eigentlichen Schattenkegel abgelenkt werden.


Um 23:10 Uhr entstand das zweite Bild, als der Mond gerade wieder begann, aus dem Kernschatten der Erde zu treten.

23:30 Uhr

23:45 Uhr

23:55 Uhr

Die weiteren Bilder zeigen den fortschreitenden Austritt des Mondes aus dem Kernschatten der Erde, wobei hier wegen der zunehmenden Mondhelligkeit die Empfindlichkeit der Kamera reduziert wurde und der noch im Schatten befindliche Mondteil nicht mehr zu erkennen ist

Aufnahmen mit einer Philipps ToUCam PCVC740K, mit Hilfe der Freeware "Giotto" von Georg Dittié in Einzelbilder zerlegt und aufaddiert.

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